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               andra MariaHuimann

                   Schauspielerin

                   Regisseurin

S

ACHT FRAUEN

Kriminalkomödie von Robert Thomas

 

 

Kritiken:

"Die überzeugenste Figur der Inszenierung verkörpert die vielseitige Sandra Maria Huimann: Als "Giftschlange vom Dienst" ist sie gequälte Kreatur, biestige Kranke und unglücklich Liebende, wandelt sich vom hässlichen Entlein zum glamourösen Schwan."

~ SÄCHSISCHE ZEITUNG, Rainer Kasselt, 28. Oktober 2019

"Doch es gibt an diesem Abend manches, was bemerkenswert ist. Wenn zum Beispiel das gänzlich verkannte Zimmermädchen (Julia Vincze) aus ihrer Rolle aussteigt und andere Töne anschlägt, um dann wieder gefühlig einzuknicken. Oder Sandra Maria Huimann, die Augustine in all ihren Wandlungen "blindlings" spielt."

~ DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, Gabriele Gorgas, 28. Oktober 2019

Regie: Peter Kube
Dramaturgie: Kerstin Weiß
Ausstattung: Barbara Blaschke

Mamy: Anke Teickner

Gaby: Cornelia Kaupert

Augustine: Sandra-Maria Huimann

Louise: Julia Vincze

Pierrette: Marianna Linden

Suzon: Julia Rani

Catherine: Tammy Girke

Madam Chantal: Tine Josch

In einer verschneiten, abgelegenen Villa hat sich eine große Familie zum gemeinsamen Weihnachtsfest versammelt. Als der Vater am Morgen nicht zum festlichen Familienfrühstück erscheint und die jüngste Tochter ihn holen will, entdeckt sie ihn ermordet im Bett. Der Versuch, die Polizei zu rufen, scheitert und auch das Auto springt nicht an. Aufgrund des vielen Schnees ist der Kontakt zur Außenwelt abgerissen und die Anwesenden, ausschließlich Frauen, sehen sich gezwungen, selbst nach dem Mörder zu suchen. Schnell wird klar, dass nur eine von ihnen den Mord begangen haben kann. Sie beginnen, sich gegenseitig zu verhören und es stellt sich heraus, dass alle ein Mordmotiv und auch die Gelegenheit zur Tat hatten. Kein Mann betritt die Bühne an diesem Abend, und doch sind die Männer allgegenwärtig in den Gesprächen der acht Frauen.

Jede von ihnen versucht durch Lügen und Schweigen vergeblich ihr jeweiliges Geheimnis zu bewahren, darunter lesbische Neigungen, Schwangerschaft, unerwiderte Liebe, außereheliche Affären und selbst einen Giftmord. Am Schluss überrascht der Autor in dieser spannend-amüsanten Mixtur aus Kriminalstück, Komödie und Psychodrama das Publikum mit einer überraschenden Pointe.

Die Verfilmung des Stückes aus dem Jahr 2001 durch Francois Ozon, einer der führenden Regisseure des Französischen Kinos, mit einer Traumbesetzung bescherte dem Stoff einen Welterfolg und zahlreiche internationale Preise.

 

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COPPÉLIA - ANDROID Q1
Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus
von Sandra Maria Huimann
mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews

 

"Absolut glänzend gelingt in diesem Zweipersonenstück die Synthese aus Tanztheater und Schauspiel. [ ]

Sandra Maria Huimann verhandelt also eine ganze (androide) Welt.[ ]

Erstaunlich, mit was für einem dramatischen Turbotempo Sandra Maria Huimann und Judith Zieprig fast alles Nützliche aus der Stoff- und Motivgeschichte aufgreifen: die Versuchung des Menschen zur Hybris, die Kollision zwischen Konstrukteur und technischer Kreatur, den triebgesteuerten Mann, die Einsamkeit des synthetischen Wesens. [ ]

Dafür gab es viel Bildung, ein fast zu sympathisch geratenes Beispiel für toxische Männlichkeit und das beeindruckend engagierte Dossier über die Risiken in einer technisch geprägten Gesellschaft."

~ DIE DEUTSCHE BÜHNE,  Roland H. Dippel am 02.02.2019

Regie: Sandra Maria Huimann

Choreografie: Wencke Kriemer de Matos

Musik: Jörg Schittkowski

Ausstattung : Irina Steiner

Dramaturgie: Judith Zieprig

Ein Leben ohne Technik? Heutzutage für uns alle unvorstellbar. Wir kommunizieren über digitale Medien, beziehen ein Großteil unserer Informationen über das Internet, verrichten unsere Bankgeschäfte und können sämtliche Einkäufe online erledigen. Automatische Spracherkennung, digitale Landkarten und «smarte» Informationssysteme lassen «künstliche Intelligenzen» entstehen, die uns bisweilen zur Weißglut treiben, da sie vermeintlich «schlauer sein wollen», als wir es sind. Roboter nehmen uns schwere körperliche Arbeit ab, agieren als unabhängige Rechensysteme, «arbeiten» als Pflegekräfte in unserer immer älter werdenden Gesellschaft und wirken manchmal so täuschend «echt», dass sie die Grenzen zwischen human und humanoid verschwimmen lassen. Doch zu jeder Zeit gab es in der Kulturgeschichte der humanoiden Wesen das Irritationsmoment, wenn das Objekt sich gegen seinen Erschaffer richtet. Der Drang des Menschen, sich ein künstliches «Ebenbild» erschaffen zu wollen, hat nichts an Aktualität verloren. Ebenso wenig, wie das Entsetzen darüber, wenn das erschaffenen Wesen eigene Entscheidungen trifft, «böse» wird und beginnt autonom zu handeln und wir die Kontrolle über es verlieren.

In dem Ballett COPPÉLIA nach E. T .A. Hoffmanns DER SANDMANN bekommt der Puppenbauer Coppelius einen gehörigen Schreck, als sein Experiment zu gelingen scheint, der Puppe Coppélia eine Seele einzuhauchen, denn plötzlich ist die junge Frau nicht mehr beherrschbar, sondern aggressiv und wendet sich gegen ihren Schöpfer.

In einer Welt, in der Effizienz, Leistung und Gewinn im Vordergrund stehen und Gefühle und emotionale Bindungen sich diesen Grundwerten des Kapitalismus unterzuordnen haben, stellen sich zudem die Fragen: «Wieviel Roboterhaftes steckt in uns selbst? Wann agieren wir wie Maschinen? In welchen Situationen bleibt der Mensch noch Mensch?»

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Hintergrund-Foto: Franz Artmann