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PRESSE

ACHT FRAUEN
 
 
"Die überzeugenste Figur der Inszenierung verkörpert die vielseitige Sandra Maria Huimann: Als "Giftschlange vom Dienst" ist sie gequälte Kreatur, biestige Kranke und unglücklich Liebende, wandelt sich vom hässlichen Entlein zum glamourösen Schwan."

~ SÄCHSISCHE ZEITUNG, Rainer Kasselt, 28. Oktober 2019

"Doch es gibt an diesem Abend manches, was bemerkenswert ist. Wenn zum Beispiel das gänzlich verkannte Zimmermädchen (Julia Vincze) aus ihrer Rolle aussteigt und andere Töne anschlägt, um dann wieder gefühlig einzuknicken. Oder Sandra Maria Huimann, die Augustine in all ihren Wandlungen "blindlings" spielt."

~ DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, Gabriele Gorgas, 28. Oktober 2019

JEDERMANN

"Außer an vier Straps- und Strumpfmädels beköstigt sich Jedermann an seiner Buhlschaft, die dank der 33-jährigen Sandra Maria Huimann mehr ist als billige Beute. Im tief ausgeschnittenen roten Kleid glamouriert diese Frau die Treppe hinunter, während die Band oben in der Galerie Shirley Basseys "Big Spender" spielt. Unten angekommen bei Jedermann, sieht es so aus, als würde sie ihn mit einem Vampirbiss aus dem Leben befördern."
~Sächsische Zeitung, Rafael Barth

"Dass der Meißner „Jedermann“ die Herausforderungen des Freilufttheaters geradezu beispielhaft meisterte, war zugleich das Verdienst einer klugen Regie und der körperlichen und stimmlichen Präsenz der Darsteller. Sie alle waren gleich gut als Tänzer, Mimen und Sprecher. Tom Quaas als Jedermann hatte wohl das Zeug dazu, jeden an die Wand zu spielen. Doch Holger Uwe Thews, der den Spielansager und den Tod verkörperte, war ihm nicht nur in der Handlung ein völlig ebenbürtiger Widerpart. Dieselbe Wirkung hatten die Anmut der gebürtigen Wienerin Sandra Maria Huimann als Buhlschaft und die ölige Beflissenheit von Matthias Henkel als Jedermanns Gesell."

~ MEISSNERTAGEBLATT, Sebastian Henning

HANS IM GLÜCK

 

 

"Echt witzig ist hingegen Peter Kubes Regieversion von "Hans im Glück". Das verwundert weniger, wenn man weiß, dass hier die Fassung von Peter Ensikat zugrunde liegt, die um einige Songs von Sebastian Undisz ergänzt wurde.

Dabei kämpfen zwei Hänse um die Wurst in Form von Gold, Pferd, Kuh, Schwein und Gans, wobei Kube die Pointen von Ensikat achtet und ihm, mit dem Trio Sandra Maria Huimann, Michael Berndt-Cananà und Holger Uwe Thews, treffliche Komödianten zur Verfügung stehen, die zudem allesamt passabel singen und dynamisch bis wild über die Studiobühne springen. [ ] Hier können sogar Jugendliche ab gewisser Theaterreife etwas mitnehmen: Denn Berndt-Cananà zeigt als glücklicher Hans nicht nur, dass Tiere nur mit Gutmenschen reden und Goldklumpen völlig unpraktisch sind, sondern auch, dass Gewinn beim Handeln nicht unbedingt glücklich macht, während Thews als getriebener Hans letztlich alles beisammen hat - und ihm trotzdem das ganz große Glück noch fehlt. Als Objekt der Begierde spielt Huimann köstlich alle Tiere und darf als Gans den Hans ganz glücklich machen."

~ DNN, Andreas Herrmann

NATHAN DER WEISE

Das Lessings Text, hier in einer pausenlosen Zweistundenfassung, auch in der Dresdner Synagoge seine hinterlistige Wirkung entfaltet, ist keine gewagte Prognose. Ob er jedoch auch in einer Moschee für Begeisterung sorgt, wird ein spannendes Experiment - vor allem dank der jungen, attraktiven, blonden und offenen Sultansschwester im Spiel von Sandra Maria Huimann.

~ Dresdner Neueste Nachrichten, Andreas Herrmann

WILLKOMMEN

 

Sandra Maria Huimann hauch ihrer Sophie die nötige Menge Emotionalität ein und bildet so nicht nur als Hauptmieterin der WG den Mittelpunkt der heterogenen Gruppe. Gemeinsamkeiten mit mindestens einem der gutaufgelegten Bühnenprotagonisten dürfte an diesem Abend jeder gefunden haben.

~ Dresdner Neueste Nachrichten, Sebastian Burkhardt

DIE 14. PROVINZ/ RUSSISCHE MÜTTER

Nicht alle parabelhaften Szenen erzielen eine so starke

Wirkung wie jene von den elf russischen Müttern, die im Tschetschenienkrieg ins Kampfgebiet zogen, um ihre Söhne von der Front zurückzuholen.

Schauspielerin Sandra Maria Huimann und Ballettmeisterin Karolina Dieter erzeugen mit ihrem kraftvoll-feinsinnigen Spiel Abscheu gegen den Krieg bringen ein Hohelied auf den Mut der Mütter aus.

~ Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt

ARTURO UI

"So schwankt man als Zuschauer zwischen Pfui und Hui, zwischen Verachtung, Belustigung, Staunen, zwischen gestern und heute. Am Ende bejubelt sogar Betty Dullfeed, mit kühler Eleganz gespielt von Sandra Maria Huimann, den Ui - obwohl sie ahnt, dass dieser höchstwahrscheinlich ihren Mann auf dem Gewissen hat, obwohl sie eben noch von einem Ui-Schergen derb rangenommen wurde."

~ Sächsische Zeitung, Rafael Barth

"Dullfeeds Angetraute (Huimann) schickt sich eye-catcherisch an, die Gretchenszene mit Ui recht handgreiflich bis zum Ende auszuspielen, das, so will es die Legende, Ui verzweifelt in seiner Hose suchend fliehen muss. Aber die Groteske wird nicht läppisch, sondern die äußerste Gemeinheit behält ihren Biss,

indem sie das äußerste Maß von Zynismus noch zu übertumpfen scheint."

~ Dresdner Neueste Nachrichten, Tomas Petzold

"Dennoch hält sich beim Betreten des Stammhauses in Radebeul hartnäckig Skepsis, ob das Ensemble der Herausforderung gewachsen sein wird und wie man das Stück heute überhaupt angeht. Eine solche indirekte Herabstufung aber hat dieses Theater überhaupt nicht verdient. Die Skepsis weicht schon nach wenigen Minuten gespannter Aufmerksamkeit, ja Faszination. Das liegt nicht nur an einem tollen Hauptdarsteller. Schauspielchef Peter Kube, eher vom heiteren Fach kommend, gelingt mit einem ganzen Ensemble ohne Schwachpunkte ein brechtischer Brecht ohne künstliche Verfremdungseffekte."

~ nachtkritik, Michael Bartsch

DER SCHIMMELREITER

"Herausragend: Sandra Maria Huimann als tragisch liebende Elke, die für ihren Hauke still niederbrennt."

~ MDR, Sachsenspiegel

 

"Vor anderthalb Jahren spielte Sandra Maria Huimann Schillers stürmisches Schlachtweib. Diesmal gibt sie eine eher stille, aber geradlinig-tapfere, alle Fäden ziehende Elke Volkerts."

~ Dresdner Neueste Nachrichten, Andreas Herrmann

 

"Sandra Maria Huimann ist Haukes geliebtes Weib, eine kluge, eigenständige Frau zwischen Verzagtheit und Aufbegehren."

~ Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt

DIE TROERINNEN

"Huimann ragt aus dem Landesbühnen Ensemble heraus, so begabt, vielseitig und engagiert, wie sie ist. Die Schauspielerin überzeugt wieder einmal. Als zwielichtige Helena bestreitet sie so elegant wie gerissen die Verantwortung am Krieg; den Mann, der sie am Boden liegend würgt, gewinnt sie mit schmeichelden Fingern für sich."

~ SZ, Rafael Barth

"Als Regisseurin schlüpft Sandra Maria Huimann selbst ganz uneitel in die Rolle einer tragisch zwischen Götterratschluss und eigenen Entscheidungen Zerissenen, die selbst nicht mehr weiß, wie sich ihre Gefühle entwickelt haben bzw. was ihre wahren sind und was sie sich und andern vorspielt."

~ Dresdner Neueste Nachrichten, Tomas Petzold

"Regisseurin Huimann selbst spielt Helena - bei den anderen Frauen als "angemalte Hure" verhasst - als durchaus berechnende Überlebenskünstlerin, die ihre Schönheit einsetzt, damit ihr betrogener Gatte Menelaos sie zurücknimmt."

~ Morgenpost, hn

DREI SCHWESTERN

Mascha (Sandra Maria Huimann) lebt zu Anfang am meisten in der besseren Vergangenheit. Sie folgt ihren Gefühlen, driftet immer wieder in Melancholie ab. Die Affäre mit Werschinin wird für sie zum Höhepunkt. Da ist sie high, wirft Pillen ein. Es folgt der erschütternde Sturz in den Wahnsinn.

~ Dresdner Neueste Nachrichten

 

Sandra Maria Huimann spielt die schöne Mascha, die sich nach dem bunten Treiben sehnt, das im Hause herrschte, als noch Offiziere ein und aus gingen. Huimann spielt Mascha als so exzentrische wie psychisch labile Grenzgängerin.

~ Sächsische Zeitung

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL
 

Großen Beifall auch für die Titelheldin, die sowohl im aschfarbenen Gewand als auch in Jagd- und Ballkleidern eine gute Figur macht. Ihr schlagen natürlich die meisten Sympathien entgegen, steht sie doch für das Gute im Märchen, für die Liebe im Leben. Sandra Maria Huimann spielt, spricht und singt hinreißend, ist auch auf dem Rücken von Nikolaus, einem Schmuckstück von Schimmel, ein liebenswert lebendiges Aschenbrödel. Dramaturgisch und mimisch überzeugend gelöst wurde, dass sie sich nie über die bösartige Stiefmutter und deren dümmlich gemeine Tochter Dorchen erhebt, sondern sich angstfrei mutig und selbstbewusst gibt.

~ nmz online, Michael Ernst

 

Im zarten blauen Kleid, die Schultern verführerisch unbedeckt, reitet die künftige Prinzessin auf ihrem Apfelschimmel durch den Sand des wehlgrundes. Sie tätschelt liebevoll den Hals des Pferdes und flüstert ihm Liebkosungen ins Ohr. Ach, wären wir doch das gescheckte Ross, werden manche Männer denken, wenn sich Aschenbrödel auf der Felsenbühne Rathen in eine anmutige Frau verwandelt. [ ] Der Prinz ist freilich auch beneidenswert, denn das Mädchen, scheint es, hat den jungen Burschen mindestens genauso lieb wie ihren Gaul.

~ Sächsische Zeitung, Thomas Morgenroth

 

Wenn Sandra Maria Huimann als Aschenbrödel auf ihrem Pferd Nikolaus über die Bühne zum Hofball reitet, raunen verzückte „Ahs“ und „Ohs“ durch die Zuschauerreihen. Ihr Aschenbrödel ist ein wildromantisches Mädchen, das genau weiß, was es will und seiner bösen Stiefmutter mutig die Stirn bietet.

~ Elbmargarita, Nicole Czerwinka

 

Die hinreißende Sandra Maria Huimann gibt sich in Sack und Asche ebenso wie in Brokat und Seide so unwiderstehlich weiblich, dass Michael Berndt als Prinzengeck gar nicht anders kann, ihr zu erliegen. Das gesamte Publikum tut es ja auch, ruft gar noch Ah! und Oh!, wenn Prinzabella in der vollkommenen Verschmelzung von Mädchen- und Männertraum auf Nikolaus, dem schönen Schimmel, ins Rund geritten kommt.

~ Musik in Dresden, Michael Ernst

ANNE FRANK

Vier der derzeit spannensten Darsteller der Landesbühnen spielen mit. Vor allem Huimann scheint ihren Modus gefunden zu haben. In dieser Inszenierung lässt sie Unsicherheit genauso durchscheinen wie sehr charmant wienerischen Humor.

~ Sächsische Zeitung

 

Während manche Theater in letzter Zeit versuchen, Kinder und Jugendliche vor allem über Effekte zu erreichen, zeigt dieses Stück, dass es auch anders geht. Bei Anne Frank Projekt kracht und brüllt es nicht, keine Drachen schweben unterm Bühnenhimmel und kein Vulkan explodiert. Dieses Stück erfordert wirkliche Teilnahme von seinen Zuschauern. Dadurch hinterlässt es Spuren - Denkspuren.

~ Sächsische Zeitung

DIE DREI VON DER TANKSTELLE

Sandra Maria Huimann entfaltet in ihrer Rolle als Nachtclubbesitzerin Edith von Turoff einen Hauch von verruchter Noblesse, die in Anmutung und Gestalt an berühmte Darstellerinnen der UFA-Zeit erinnert (Zarah Leander, Marlene Dietrich).

~ Vorschau und Rückblick

 

Im Gegensatz dazu sind Sandra Maria Huimann und Dörte Dreger ihre Rollen als heiße Nachtclubbesitzerin Edith von Turoff und Sekretärin Fräulein Mondschein fast auf den Leib geschneidert.

~ Sächsische Zeitung

EIN SOMMERNACHTSTRAUM
 
 
"Mit einer List bringt schließlich auch Oberon seine Titania dazu, ihre Leidenschaft mit einem Esel auszutoben, der niemand anderes ist als der verzauberte Zettel. Sandra Maria Huimann ist eine zauberhafte Titania, die ihren verdrängten Gelüsten im schimmernden Käfig ordentlich Feuer verleiht."
~ Dresdner Neueste Nachrichten, Nicole Czerwinka

Hintergrund-Foto: Franz Artmann