© 2015 by SandraMariaHuimann.

               andra MariaHuimann

                   Schauspielerin

                   Regisseurin

S

SCHAUSPIELERIN

Die letzte Premieren:

 

MINNA VON BARNHELM

Lustspiel vonn Gotthold Ephraim Lessing

Kritiken:

"Wie kommt es, dass einen diese Aufführung des bejahrten Textes derart in den Bann zieht, von der ersten bis zur letzten Minute? Allein die Darsteller bewirken das - indem sie einfach alles aus dem Text herausholen, was drinsteckt an Dramatik und abrupten Wendungen. "Lustspiel" hat es der Dichter genannt. Was er gemeint haben könnte, hier erleben wir´s: Es ist eine Lust zuzuschauen. Tellheim, den Major - bezeichnenderweise gibt ihm Lessing keinen Vornamen - spielt Grian Duesberg ganz als tragische Kontrastfigur. Wir sehen einen gebrochenen Mann mit düsterer Miene, gekränkt bis ins Mark, sich tapfer aufrecht haltend an seinen hehren Prinzipien menschlicher Anständigkeit. [ ] Da muss sich Sandra Maria Huimann als Minna alle Mühe geben, was ihr hervorragend gelingt. Sie zieht alle Register, kann wild herumalbern, sich kühl zurückweisend geben, aber so, dass wir sehen, wie sie´s nur spielt. Wie es ihr mal die Beine wegzieht, mal die Gefühle so aus ihr herausbrechen, dass sie sich nicht mehr im Griff hat, das hat Energie. Genau die ist es, die einen so mitreißt. Da sind die mehr als 250 Jahre, die uns von Geschehen und Moralvorstellungen trennen, vergessen. Das ist elementare, zeitlose Leidenschaft, eine andere Art von Vernunft, weibliche Klugheit gegen tiefgekühlte Rationalität. [ ]

Es sind lauter so kleine Gesten, die dieser Inszenierung lebendige Fülle verleihen. Die greifen alle ineinander, lassen das Spiel wie ein perfektes Uhrwerk mit teils lebhaften Tempo abschnurren, dass es eine wahre Freude ist. Lessing ist auch deswegen so groß, weil jede seiner Figuren ein Hauptdarsteller ist. Das zeigen sie uns alle hier - in herzerfrischendem Ensemblespiel. Kämpfen sich nicht Schüler stöhnend durch dieses Drama? An den Landesbühnen könnten sie Feuer fangen für dieses uncoole alte Zeug. Vergnüglicher kann eine Unterrichtshilfe nicht sein. Zu Recht mischen sich reichlich Jauchzer aus jungen Kehlen in den kräftigen Premierenapplaus."

~ DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, Tomas Gärtner, 20. Januar 2020

"Im Mittelpunkt steht Minna, die mit List und Witz unverdrossen um den Mann ihrer Träume kämpft. Sie küsst, herzt und umschlingt ihn, zerrt ihn aufs Sofa. Es wird viel gekreischt, gerannt, gelacht. Ganz im Sinne Minnas:" Kann man den nicht auch lachend sehr ernsthaft sein?" [ ] Sandra Maria Huimann, eine Stütze des Ensembles, macht ganz auf mädchenhaft."

~ SÄCHSISCHE ZEITUNG, Rainer Kasselt, 20. Januar 2020

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ACHT FRAUEN

Kriminalkomödie von Robert Thomas

 

Kritiken:

"Die überzeugenste Figur der Inszenierung verkörpert die vielseitige Sandra Maria Huimann: Als "Giftschlange vom Dienst" ist sie gequälte Kreatur, biestige Kranke und unglücklich Liebende, wandelt sich vom hässlichen Entlein zum glamourösen Schwan."

~ SÄCHSISCHE ZEITUNG, Rainer Kasselt, 28. Oktober 2019

"Doch es gibt an diesem Abend manches, was bemerkenswert ist. Wenn zum Beispiel das gänzlich verkannte Zimmermädchen (Julia Vincze) aus ihrer Rolle aussteigt und andere Töne anschlägt, um dann wieder gefühlig einzuknicken. Oder Sandra Maria Huimann, die Augustine in all ihren Wandlungen "blindlings" spielt."

~ DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN, Gabriele Gorgas, 28. Oktober 2019

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REGISSEURIN

COPPÉLIA - ANDROID Q1
Tanz-Schauspiel zum Thema Transhumanismus
von Sandra Maria Huimann
mit Wencke Kriemer de Matos und Holger Uwe Thews

 

"Absolut glänzend gelingt in diesem Zweipersonenstück die Synthese aus Tanztheater und Schauspiel. [ ]

Sandra Maria Huimann verhandelt also eine ganze (androide) Welt.[ ]

Erstaunlich, mit was für einem dramatischen Turbotempo Sandra Maria Huimann und Judith Zieprig fast alles Nützliche aus der Stoff- und Motivgeschichte aufgreifen: die Versuchung des Menschen zur Hybris, die Kollision zwischen Konstrukteur und technischer Kreatur, den triebgesteuerten Mann, die Einsamkeit des synthetischen Wesens. [ ]

Dafür gab es viel Bildung, ein fast zu sympathisch geratenes Beispiel für toxische Männlichkeit und das beeindruckend engagierte Dossier über die Risiken in einer technisch geprägten Gesellschaft."

~ DIE DEUTSCHE BÜHNE,  Roland H. Dippel am 02.02.2019

Regie: Sandra Maria Huimann

Choreografie: Wencke Kriemer de Matos

Musik: Jörg Schittkowski

Ausstattung : Irina Steiner

Dramaturgie: Judith Zieprig

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Hintergrund-Foto: Franz Artmann

Foto: Suntje Sagerer

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